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P-e-ac Ohrakupunktur (Anerk. Fortbildung)

In den Expertenstandards zum Schmerzmanagement in der Pflege bei Schmerzen wird sie schon lange erwähnt, in der Psychiatrie und durch Hebammen darf sie schon länger durch “nichtärztliches” Personal durchgeführt werden. Erstmals gibt es jetzt für Pflegekräfte die Möglichkeit, Ohrakupunktur als delegationsfähige Leistung durchzuführen: nach dem P-e-ac-Schema zur Linderung von Schmerzzuständen. Durch die unermüdliche Arbeit von Oli und Carmen von P-e-ac gibt es die Möglichkeit, diese komplementäre, nicht-medikamentöse Schmerzbehandlung rechtssicher für Pflegekräfte zu erbringen.

Vom 11.06. – 14.06.2020, Nomavision in Harsum bei Hannover (nomavision.de): https://www.facebook.com/events/543684439795839/

Vom 12.11. – 15.11.2020, DFA in Hamburg (dfa-hamburg.de): https://www.facebook.com/events/1113238528868489/

Ich freue mich sehr, jetzt erstmals Fortbildungen in Norddeutschland ermöglicht zu haben – und assistieren zu dürfen.

Die Ohrakupunktur arbeitet mit der Reflexabbildung des gesamten Körpers am Ohr. Liegen in einem Bereich des Körpers Schmerzen, Entzündungen oder andere Symptome vor, dann wird am Ohr der zu diesen Beschwerden gehörige Punkt mit verändertem Hautwiderstand gefunden.
Dr. Paul Nogier, ein französischer Arzt, hat in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts die Ohrakupunktur wiederentdeckt und erforscht und zu einer eigenen Disziplin abseits der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entwickelt. Zahlreiche Studien belegen die Wirkung speziell von Ohrakupunktur zu Schmerztherapie, sodass sie bei bestimmten Syndromen als Kassenleistung erstattet wird.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat erstmals der Möglichkeit der ärztlichen Delegation von Ohrakupunktur an dafür qualifizierte Pflegekräfte zugestimmt. Die zuständigen Ministerien beispielsweise in Hamburg, Niedersachsen und Bremen haben sich der Argumentation des Bayerischen Staatsministeriums angeschlossen. Durch die Qualifikation als „Fachkraft p-e-ac® Ohrakupunktur“ ist also erstmalig die Durchführung der Akupunktur, wie im “Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege bei Akuten Schmerzen” empfohlen rechtlich möglich.

Themeninhalte:

  • Geschichtlicher Überblick und die wissenschaftlichen Grundlagen der Ohrakupunktur
  • Wirkung der Ohrakupunktur
  • Punktsuche mit unterschiedlichen Hilfsmitteln und Nadeln,
  • Ohrmuschelkartographie
  • Arbeitstechniken zur Punktsuche und Nadelung
  • Anamnese (Ausschluss von Störfeldern und sonstigen Therapiehindernissen)

    Zugangsvorraussetzungen zum Erlangen des Zertifikats sind
  • dreijährige Berufsausbildung in den Pflege- und Heilberufen oder
  • Approbation als Arzt
    und eine der folgenden Zusatzqualifikationen:
  • Pflegeexperte/in für Nicht-Medikamentöses Schmerzmanagement (P.N.M.S.®)
  • erfolgreich abgeschlossene Absolvierung einer der von der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. (DGSS) zertifizierten Ausbildungen (Algesiologische Fachassistenz, Pain Nurse, Pain Care Manager o.ä.)
  • Fachpflege im Bereich Anästhesie und Intensivmedizin
  • Fachpflege Palliative Care
  • Klinische Tätigkeit im Bereich Akutschmerzdienst oder Anästhesie/Intensivmedizin

Das Zertifikat zur „Fachkraft p-e-ac® Ohrakupunktur“ wird für einen Gültigkeitszeitraum von zwei Kalenderjahren ausgestellt und kann durch den Nachweis von mindestens 16 kontrolliert durchgeführten Akupunkturbehandlungen nach dem p-e-ac®-Schema oder den Besuch eines eintägigen Refresh-Workshops verlängert werden.
Weitere Informationen, auch zur Delegationsfähigkeit in den einzelnen Bundesländern, findet sich hier: www.p-e-ac.com

Dozenten:
Dr. Carmen Dütsch, Fachärztin Anästhesie, Zusatzbezeichnung Akupunktur


Oliver Sablowski, Gesundheits- und Krankenpfleger, Pain Nurse Plus, Ohrakupunkteur, TUINA Praktiker, Lehrer für QiGong & Taiji


Assistenz:
Nils Wommelsdorf, Krankenpfleger, Pain Nurse Plus, Fachkraft Palliative Care, Fachkraft p-e-ac Ohrakupunktur, Praxisanleiter, Fachautor

Dozententätigkeit

„Ich unterrichte freiberuflich zu den Themen Palliativversorgung und Schmerztherapie. Praxisnah und erfahren. Von Flensburg bis Nürnberg.“

Qualifikationen:

  • Examinierter Krankenpfleger (seit 2008 in der stationären und ambulanten Palliativversorgung)
  • Fachkraft Palliative Care (nach § 39 a SGB V)
  • Pain Nurse Plus mit Auszeichnung (Cekib, Nürnberg, zertifiziert durch die DGSS)
  • Staatlich anerkannter Praxisanleiter
  • Fachkraft p-e-ac Ohrakupunktur

Referententätigkeit und Inhouse-Schulungen (deutschlandweit) für

    • Diakonische Fortbildungsakademie (DFA), Hamburg
    • Lembke Seminare und Beratungen, Hamburg
    • Nomavision (Nomamed), Harsum
    • THB Grund-Schule, Hamburg
    • Asklepios Bildungszentrum für Gesundheitsberufe, Hamburg
    • UKE-Akademie für Bildung und Karriere (ABK), Hamburg
    • Rauhes Haus (Berufsschule für Pflege), Hamburg
    • Renafan Akademie, Berlin
    • Kursana Akademie, deutschlandweit
    • Albertinen-Akademie, Hamburg
    • Deutscher Hausärzteverband / Norddeutscher Hausärztetag
    • Berufsgenossenschaftliches (BG) Klinikum Hamburg / Boberger Schmerzsymposium
    • Goldbach PalliativPflegeTeam / PalliativPartner Hamburg
    • Mundipharma GmbH

und Einzelaufträge

Dozententätigkeit seit 2012:

  • Symptombehandlung in der Palliative Care (Ganztagsschulung)
  • Expertenstandards zum Schmerzmanagement in der Pflege / Schmerzerfassung und Therapie (Ganztagsschulung)
  • Einführung in die Palliative Care / Palliativversorgung
  • Schmerzerfassung bei Menschen mit Demenz
  • Medikamentöse Schmerztherapie
  • Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)
  • Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen
  • Portversorgung
  • PCA (Patient-Controlled Analgesia)
  • Palliatives Notfallmanagement und Palliative Sedierung
  • Symptome und Stadien des Sterbeprozesses
  • Essen und Trinken am Lebensende (Schwerpunkt: Dehydration und Sterbefasten)
  • Versorgung von exulcerierenden Tumoren / “Tumorwunden” (Schwerpunkt: Geruch und Blutungen)
  • Respiratorische Symptome (Schwerpunkt: Dyspnoe und Death Rattle)
  • Schlaf in der Palliativversorgung
  • Lymphödeme in der Palliativversorgung
  • Palliative Erkrankungen der Leber (Schwerpunkt: Ikterus, Enzephalopathie, Juckreiz und Aszites)
  • Qualitätssicherung, Dokumentation, Standards und Forschung in der Palliativversorgung
  • SAPV – Zusammenarbeit Palliative Care Team und Apotheke

Unterricht in den Weiterbildungen

    • Palliative Care (nach § 39 a SGB V)
    • Algesiologische Fachassistenz / Pain Nurse (zert. DGSS)
    • Berater/in der gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (nach § 132g SGB V)
    • Fachtherapeut Wunde ICW®
    • Pflegeexperte für außerklinische Beatmung (Curriculum der DIGAB / DGF e.V. anerkannt)
    • Staatlich anerkannte Fachpflegekraft in der gerontopsychiatrischen Pflege
    • Registrierte Fortbildungen zur Rezertifizierung der ICW/PersCert TÜV
  • Trainer der Weiterbildung „Pain Care Assistant“ (zert. DGS)
  • Dozent in der Ausbildung zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin