Schlagwort-Archive: Schmerzen

Pain Nurse (zertifiziert n. d. Curriculum der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. / ehem. DGSS)

Im Oktober ist es endlich soweit: Ich leite “meine” erste Fortbildung, die nach dem Curriculum “Algesiologische Fachassistenz” der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. / ehem. DGSS zertifiziert ist.

Die “Pain Nurse” umfasst mit insgesamt 44 Unterrichtseinheiten (á 45 Minuten) mehr als die DGSS fordert. Zusätzlich zum Curriculum bieten wir noch Workshops zum Kinesiotaping und Entspannungsverfahren.

Dank meines hochkarätigen Referententeams sind alle Teilnehmer nach bestandener kurzer Prüfung nicht nur Pain Nurses , also Teilnehmer sechs interessanter lehrreicher Tage – sondern können ihrer Qualifikation mit der Zertifizierung nach dem deutschlandweit anerkannten Curriculum Nachdruck verleihen.

Kurstermine in der Nomavision, Kreuzacker 2 in Harsum (bei Hildesheim):

28.10.19 – 30.10.19 und 11.11.19 – 13.11.19:

https://nomavision.de/DetailedTypeView?Guid=a41bdc2b-bf0f-4e61-a6dd-3fe3bab41631&ID=166&Spcltype=Kursgruppen

23.9.20 – 25.9.20 und 7.10.20 – 9.10.20:

https://nomavision.de/Home/

Meine Referenten:

P-e-ac Ohrakupunktur (Anerk. Fortbildung)

In den Expertenstandards zum Schmerzmanagement in der Pflege bei Schmerzen wird sie schon lange erwähnt, in der Psychiatrie und durch Hebammen darf sie schon länger durch “nichtärztliches” Personal durchgeführt werden. Erstmals gibt es jetzt für Pflegekräfte die Möglichkeit, Ohrakupunktur als delegationsfähige Leistung durchzuführen: nach dem P-e-ac-Schema zur Linderung von Schmerzzuständen. Durch die unermüdliche Arbeit von Oli und Carmen von P-e-ac gibt es die Möglichkeit, diese komplementäre, nicht-medikamentöse Schmerzbehandlung rechtssicher für Pflegekräfte zu erbringen.

Vom 11.06. – 14.06.2020, Nomavision in Harsum bei Hannover (nomavision.de): https://www.facebook.com/events/543684439795839/

Vom 12.11. – 15.11.2020, DFA in Hamburg (dfa-hamburg.de): https://www.facebook.com/events/1113238528868489/

Ich freue mich sehr, jetzt erstmals Fortbildungen in Norddeutschland ermöglicht zu haben – und assistieren zu dürfen.

Die Ohrakupunktur arbeitet mit der Reflexabbildung des gesamten Körpers am Ohr. Liegen in einem Bereich des Körpers Schmerzen, Entzündungen oder andere Symptome vor, dann wird am Ohr der zu diesen Beschwerden gehörige Punkt mit verändertem Hautwiderstand gefunden.
Dr. Paul Nogier, ein französischer Arzt, hat in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts die Ohrakupunktur wiederentdeckt und erforscht und zu einer eigenen Disziplin abseits der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entwickelt. Zahlreiche Studien belegen die Wirkung speziell von Ohrakupunktur zu Schmerztherapie, sodass sie bei bestimmten Syndromen als Kassenleistung erstattet wird.

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat erstmals der Möglichkeit der ärztlichen Delegation von Ohrakupunktur an dafür qualifizierte Pflegekräfte zugestimmt. Die zuständigen Ministerien beispielsweise in Hamburg, Niedersachsen und Bremen haben sich der Argumentation des Bayerischen Staatsministeriums angeschlossen. Durch die Qualifikation als „Fachkraft p-e-ac® Ohrakupunktur“ ist also erstmalig die Durchführung der Akupunktur, wie im “Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege bei Akuten Schmerzen” empfohlen rechtlich möglich.

Themeninhalte:

  • Geschichtlicher Überblick und die wissenschaftlichen Grundlagen der Ohrakupunktur
  • Wirkung der Ohrakupunktur
  • Punktsuche mit unterschiedlichen Hilfsmitteln und Nadeln,
  • Ohrmuschelkartographie
  • Arbeitstechniken zur Punktsuche und Nadelung
  • Anamnese (Ausschluss von Störfeldern und sonstigen Therapiehindernissen)

    Zugangsvorraussetzungen zum Erlangen des Zertifikats sind
  • dreijährige Berufsausbildung in den Pflege- und Heilberufen oder
  • Approbation als Arzt
    und eine der folgenden Zusatzqualifikationen:
  • Pflegeexperte/in für Nicht-Medikamentöses Schmerzmanagement (P.N.M.S.®)
  • erfolgreich abgeschlossene Absolvierung einer der von der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. (DGSS) zertifizierten Ausbildungen (Algesiologische Fachassistenz, Pain Nurse, Pain Care Manager o.ä.)
  • Fachpflege im Bereich Anästhesie und Intensivmedizin
  • Fachpflege Palliative Care
  • Klinische Tätigkeit im Bereich Akutschmerzdienst oder Anästhesie/Intensivmedizin

Das Zertifikat zur „Fachkraft p-e-ac® Ohrakupunktur“ wird für einen Gültigkeitszeitraum von zwei Kalenderjahren ausgestellt und kann durch den Nachweis von mindestens 16 kontrolliert durchgeführten Akupunkturbehandlungen nach dem p-e-ac®-Schema oder den Besuch eines eintägigen Refresh-Workshops verlängert werden.
Weitere Informationen, auch zur Delegationsfähigkeit in den einzelnen Bundesländern, findet sich hier: www.p-e-ac.com

Dozenten:
Dr. Carmen Dütsch, Fachärztin Anästhesie, Zusatzbezeichnung Akupunktur


Oliver Sablowski, Gesundheits- und Krankenpfleger, Pain Nurse Plus, Ohrakupunkteur, TUINA Praktiker, Lehrer für QiGong & Taiji


Assistenz:
Nils Wommelsdorf, Krankenpfleger, Pain Nurse Plus, Fachkraft Palliative Care, Fachkraft p-e-ac Ohrakupunktur, Praxisanleiter, Fachautor

Schmerzerfassung bei Menschen mit Demenz (E-Learning Altenpflege / Betreuungskräfte Akademie)

Für den “dck media verlag” habe ich Artikel mit der Möglichkeit zum E-Learning erstellt. Zum Thema “Schmerzerfassung im Alter und bei Demenz” können in den Magazinen “Altenpflege Akademie” (Ausgabe 4/2018), mit Schwerpunkt auf Pflegefachkräfte, und in der “Betreuungskräfte Akademie” (Ausgabe 1/2019), mit Schwerpunkt auf nicht-examinierte Pflege- und Betreuungskräfte, die Artikel gelesen und dann online Fragen dazu beantwortet werden. Sind mindestens 70% der Fragen richtig beantwortet worden, erhält man einen Fortbildungspunkt und ein Zertifikat. Lohnend für alle an der Versorgung beteiligten Kräfte, wenn die Zeit für Präsenzfortbildung knapp wird.

“Durch die zunehmende „Veralterung“ der Gesellschaft steigt die Anzahl der Menschen mit demenziellen Erkrankungen in Deutschland. Die Vorbeugung vor chronischen Schmerzen mit den damit verbundenen körperlichen und psychosozialen Einschränkungen wird erst durch Schmerzerfassung möglich. Diese muss an das veränderte Schmerzerleben und die häufige Bagatellisierung von Schmerzen im Alter angepasst werden.

Während bei Menschen mit leichter Demenz zuverlässige Angaben zu den Schmerzen gemacht werden können, ist bei Menschen mit mittelschwerer und schwerer Demenz durch die abnehmenden kognitiven Fähigkeiten zudem die Kommunikation zunehmend beeinträchtigt. So sollte hier das Verhalten neben der subjektiven Schmerzangabe erfasst und zusätzliche Fremderfassungsinstrumente genutzt werden, die das Verhalten der Betroffenen „von außen“ beurteilen. Die Schmerzerfassung durch Pflegekräfte umfasst jedoch nicht nur das Nutzen der Assessmentinstrumente, sondern auch die Wertung der Testergebnisse auf andere auslösende Faktoren.”

Schmerzerfassung bei Menschen mit Demenz (Artikel und E-Learning)

Videos: Tutorials

Playlist (YouTube): https://tinyurl.com/pumpen-tutorials

Auf den Wunsch vieler Kollegen und Freunde hin, habe ich kurze, einfach gehaltene Tutorials (Anleitungen) zu verschiedenen Programmpunkten bei den mir zu Verfügung stehenden Pumpen gedreht.
Es wird, im Gegensatz zu meinen anderen Videos, immer nur ein einzelner Programmpunkt als Anleitung, wie ich es auch in Einarbeitungen mache, behandelt.
Diese Playlist wird mit der Zeit erweitert In den Videos wird die Bodyguard 323, die CADD-Legacy PCA und zukünftig auch die Limless gezeigt werden.


Diese Videos vermitteln nur eine kurze Übersicht und Informationen.
Sie können und dürfen keine Geräteeinweisung ersetzen.

Artikel/PDF: Schmerzmanagement 2.0 (Schmerz und Schmerzmanagement Jg. 1, Heft 4/2017)

In der 4. Ausgabe der Fachzeitschrift “Schmerz und Schmerzmanagement” des Verlags Hogrefe ist mein Artikel “Schmerzmanagement 2.0 – Die Entwicklung eines digitalen „Opioidkonverters“ zur Schmerztherapie” über die Entwicklung meiner App und Webseite “Palliative Care Tools” erschienen.
Ich schreibe über die Hintergedanken und den Weg von der Programmierung zur Veröffentlichung und Rezeption des Opioid-, Kortikoid- und Infusionskonverters.

Das sogenannte “Pre-Script”, also die von mir favorisierte Endfassung vor dem Redigat durch die Redaktion, ist hier mit freundlicher Erlaubnis von Hogrefe zu lesen.

Schmerztherapie 2.0 (Nils Wommelsdorf - Schmerz und Schmerzmanagement 4/17).pdf

Video: LimLess (PCA und parenterale Ernährung)

Playlist (YouTube): https://tinyurl.com/limless-pumpe

In den letzten Tage habe ich eine Übersicht zur LimLess Medikamentenpumpe in der PCA-Therapie und für parenterale Ernährung / andere Infusionen gedreht. In diesem Video wird auf die Wiederholung eines PCA-Regimes, die Programmierung, das Auslösen eines “Arztbolus” und die Eingabe einer zweiten Basalrate eingegangen. Weiter zeige ich die Umstellung auf ein neues Profil (z.B. PCA -> Kontinuierlich) und die Eingabe des neuen Regimes.
Infusionen werden bei der LimLess auf die selbe Art und mit nahezu den gleichen Bestecken wie schon bei der Bodyguard 323 hergestellt / vorbereitet, sodass ich bitte, bei Fragen die entsprechenden Videos anzuschauen.


LimLess Videoaufnahmen
LimLess Videoaufnahmen

Mehr über die LimLess findet sich hier:
https://www.pfmmedical.com/de/produktkatalog/elektronische_infusionspumpen/limlessR/index.html

Diese Videos vermitteln nur eine kurze Übersicht und Informationen.
Sie können und dürfen keine Geräteeinweisung ersetzen.

Transkript:
Für die LimLess Medikamentenpumpe der Firma pfm sind spezielle Infusionsbestecke unter der Produktbezeichnung “LL2012” erhältlich .
Diese werden, wie bei Pumpen dieser Art üblich, durch ein spezielles Schlüssel-Schloss-Prinzip in die Pumpe eingelegt.
Nach dem Starten durchläuft die Pumpe einen kurzen Selbsttest und zeigt anschließend die Eckdaten der vorangegangenen Infusion an.
Durch Drücken der Taste “i” für Information gelangt man zum Hauptmenü, in dem man, nach Eingabe eines Sicherheitscodes, den Bolusrecorder einsehen kann.
Anschließend verlässt man das Menü wieder durch Drücken der Taste “i”.
Nun gelangt man, über “Infusion ändern” und “Profil wiederholen”, zur passwortgeschützten Eingabe des PCA-Regimes.
Dies lässt sich über Touchpadbedienung schnell und einfach anpassen.
Ist das Regime angepasst, kann über die “Spritzentaste” das System entlüftet werden.
Startet man jetzt die Infusion, ist auch der Bolusrecorder resettet.
Startet die Infusion, ist eine erste Bolusgabe erst nach Ablauf des eingegebenen Sperrintervalls möglich.
Dies lässt sich umgehen, indem zuerst “Stop” und dann die “Spritzentaste” zur Gabe eines passwortgeschützten Arztbolus genutzt wird.
Bei der LimLess-Pumpe kann zudem, unter Eingabe eines Passworts, während der laufenden Infusion die Basalrate geändert werden.
Ein weiterer Vorteil der LimLess ist die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Basalraten in der PCA-Therapie einzugeben.
So kann beispielsweise in der Nacht automatisch die Analgetikagabe erhöht werden.
Hierfür muss ich zuerst im Hauptmenü die Profilsperre aufheben.
Dann kann ich, über das entsprechende Symbol, eine zweite PCA-Basalrate freischalten.
Verlasse ich nun das Menü wieder, muss ich zuerst das Beutelvolumen, dann die verschiedenen Basalraten sowie deren Beginn eingeben.
Um das Profil zu wechseln, also beispielsweise anstelle einer PCA-Therapie eine parenterale Ernährung durchzuführen, starte ich die Pumpe neu, gehe in das Hauptmenü und entsperre zuerst.
Jetzt kann ich über “Profil” das für mich passende Profil auswählen.
Anschließend verlasse ich das Menü wieder über die “Info”-Taste und gebe die Parameter der jetzt folgenden Infusion ein.
Im Hauptmenü kann auch der Ereignisspeicher der Pumpe ausgelesen werden, der sämtliche Fehlermeldung enthält.
Hier kann beispielsweise auch die Option “Zeitdauer” umgestellt werden, sodass die Geschwindigkeit der Infusion über Eingabe einer Basalrate erfolgt.
Weiterhin können Einstellungen zur Sensibilität der Lufterfassung, zur Art des Zugangs und Weiteres eingestellt werden.

PDF: Komplikationen mit Portkathetern

Komplikationen im Umgang mit Portkathetern (Ports), wie Okklusion, Paravasation, Infektion oder Dislokation, stellen Pflegekräfte immer wieder vor Probleme. In diesem PDF sind mögliche Ursachen und Maßnahmen der Probleme mit Portkathetern übersichtlich und detailliert ausgeführt.

Komplikationen mit Portkathetern.pdf


Meine Flickr-Gallerie zum Thema:

Quellen:
– Schmalzer, Stangl, Guger-Halper – Umgang mit Port-Systemen aus Sicht der Pflege (Version 12/05), A. ö. KH Oberwart, Interne Abteilung mit Onkologie
– Robert-Koch-Institut (RKI) – Empfehlungen zur Prävention gefäßkatheterassoziierter Infektionen, Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch Gesundheitsschutz 2002 45:907–924 DOI 10.1007/s00103-002-0499-8, S. 917
– Eigene Erfahrungen

Bilder: Flickr-Photostream

Seit kurzem lade ich auf meinem Flickr-Account Bilder hoch, die allesamt unter der Creative-Commons-Lizenz “CC BY 2.0” (die genauen Bedingungen finden sich hier: https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de) stehen. Das bedeutet, sie können unter Namensnennung frei genutzt werden, was auch rege gemacht wird:


Alle Bilder finden sich hier: https://www.flickr.com/photos/nilswommelsdorf/

Veröffentlichungen

„Ich schreibe Fachartikel und Buchbeiträge, filme und synchronisiere Videos und programmiere Apps im Themenfeld Palliativversorgung und Schmerztherapie. Praxisnah und interessant.”

Buchbeiträge:

  • Schmerzmanagement
    in: Klinikleitfaden Pflege. Elsevier (Urban & Fischer) Verlag. München, 9. Auflage, 19.8.2019, ISBN 978-3-437-26163-3

Fachartikel:

  • Sterbeprozess
    in: Praxishandbuch PDL, Nr. 49 5/19, November 2019, Kap. 4 S, duz medienhaus, ISSN 1868-9523 https://www.pdl-bibliothek.de/
  • Sterbeprozess
    in: Pflege & Management, Nr. 81 5/19, Dezember 2019, Kap. B 4.18, duz medienhaus, ISSN 1619-146
  • Charta zur Betreuung sterbender Menschen (Artikel und E-Learning)
    in: Altenpflege Akademie, Ausgabe 3/2019, dck media GmbH, ISSN: 2365 – 5011
    www.altenpflege-akademie.de

Weitere Veröffentlichungen:

Apps:

Videos:
Veröffentlichungen auf meinem Kanal: YouTube

Betreuung von Webseiten:

Artikel: Sicherheit planen: Palliatives Notfallmanagement (pflegen:palliativ 35/2017)

Sicherheit planen: Palliatives Notfallmanagement (Nils Wommelsdorf, Auszug aus: pflegen:palliativ 35/2017 Notfälle, Fischer Verlag)
Sicherheit planen: Palliatives Notfallmanagement (Nils Wommelsdorf, Auszug aus: pflegen:palliativ 35/2017 Notfälle, Fischer Verlag)

Zur Ausgabe 35/2017 der Fachzeitschrift “pflegen:palliativ” (Fischer Verlag) habe ich den Artikel “Sicherheit planen: Palliatives Notfallmanagement” über die Notwendigkeit einer Notfallroutine in der Palliativversorgung beigesteuert.
Im Text werden die Basics eines funktionierenden Notfallmanagements mit Bezug auf die Besonderheiten der Palliativversorgung dargestellt – eben keine kurative Rettungskette, sondern eine Variante, die der palliativen Versorgung am Lebensende Rechnung trägt:

    Stressfaktoren mit Folgen
    Erfolg oder Misserfolg der Notfallmaßnahmen in der Palliativversorgung bestimmen auch die Symptomlast von Sterbenden und die Belastungen ihrer Zugehörigen; sie ermöglichen oder verhindern somit die Möglichkeit des Sterbenden und seines Umfeldes, voneinander Abschied zu nehmen.
    Für das Pflege- und Behandlungsteam ergibt sich die schwere Last der Entscheidung aus den grundverschiedenen, folgenschweren Behandlungsoptionen – beispielsweise das Abwägen zwischen Intubation oder palliativer Sedierung. Durch diese Entscheidungssituationen, mit hohen Anforderungen an Handlungssicherheit und Fachlichkeit, entsteht Stress, der unterschiedliche Reaktionen hervorrufen kann. So kann ein „… plötzlicher oder qualvoller Tod eines Patienten/einer Patientin, extrem entstellende Verletzungen, Tod während einer Pflegehandlung […] bereits […] sehr belastend und potentiell traumatisch sein” (Hausmann, 2011: 2). Im schlimmsten Fall können kritische Ereignisse sogar zu behandlungsbedürftigen, psychischen Störungen führen (vgl. Teegen, 2003).”

Das Heft kann hier gekauft werden:
https://www.friedrich-verlag.de/shop/notfalle
oder über die ISSN 1867 – 9390 im Fachhandel bestellt werden.
Eine Übersicht meiner bisherigen Autorentätigkeit findet sich hier:
nilswommelsdorf.de/veroeffentlichungen


Mein Flickr-Album zum Thema: https://www.flickr.com/photos/nilswommelsdorf/albums/72157687719172375